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Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende (1956) ist nach Berlin Alexanderplatz der meistgelesene Roman Alfred Döblins, ein episches Meisterwerk, das oft als psychologischer Roman mißverstanden wird. Deshalb beschreibt die Arbeit genauestens Erzählstil, Erzählstruktur und Montageform des Werkes. Und deshalb wird der eigentliche Sinn des Werkes erklärt, das existentielle Thema, die Kategorie der Redlichkeit, die Frage nach der Schuld des Einzelnen an Krieg und Verbrechen, das Problem der Selbstbestimmung, der christliche Aspekt der Handlung. Erinnert wird an die große Debatte über die Schuldfrage nach dem Krieg, und die literarische Situation der Zeit, zu der Döblin neben J. P. Sartre die wesentlichsten Reflexionen beigesteuert hat. Es folgt eine brauchbare Definition des Begriffs der christlichen Dichtung, erläutert an exemplarischen Romanen von G. Ber nanos und G. Greene. Schließ lich wird Döblins fortdauernde Wirkung beschrieben, sein bestimmender Einfluß auf die wichtigsten Romanciers der deutschen Nach kriegsliteratur.
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