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Der Schriftsteller Irvine Welsh, der durch seinen Roman "Trainspotting" international bekannt wurde, entwirft keine freundlichen Figuren, die der Leser gerne einmal treffen würde. Welshs Figuren sind Schläger, Vergewaltiger, Drogensüchtige. Der Ausgangspunkt des vorliegenden Buches war die Frage: Weshalb verfolgt Welsh diese Figurenkonzeption? Was bewirkt er damit beim Rezipienten? Anhand einer Figurenanalyse zweier seiner Werke ("Trainspotting" und "Marabou Stork Nightmare") wird veranschaulicht, wie Welsh an seinen Figuren gesellschaftliche Missstände aufzeigt und somit beim Leser eine kritische Haltung provoziert. Dieses Buch richtet sich an alle, die sich tiefergehend mit Irvine Welsh befassen möchten oder ein Beispiel für praktisch angewandte Figurenanalyse suchen.
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